Eingliederungsvereinbarung


Die Eingliederungsvereinbarung ist ein wichtiger Bestandteil auf Ihrem Weg von der Hilfebedürftigkeit zurück in das Arbeitsleben.

Nach §15 SGB II soll das Jobcenter mit allen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen die für die Eingliederung erforderlichen Leistungen in einer Eingliederungsvereinbarung niederlegen.

Die Eingliederungsvereinbarung soll insbesondere bestimmen, welche Leistungen Sie zur Eingliederung erhalten und welche Bemühungen Sie in welcher Häufigkeit zur Eingliederung in Arbeit unternehmen und in welcher Form nachweisen müssen. Sie kann insbesondere bestimmen, in welche Tätigkeiten oder Tätigkeitsbereiche die leistungsberechtigte Person vermittelt werden soll.

Die Eingliederungsvereinbarung ist ein Vertrag, den Sie mir Ihrem persönlichen Ansprechpartner abschließen.

Vor Abschluss arbeitet Ihr/e persönliche/r Ansprechpartner/in mit Ihnen gemeinsam Ihre beruflichen Stärken, Fähigkeiten aber auch berufsbezogene Schwächen heraus. Es werden Eignungen und Kenntnisse für die Arbeitsaufnahme besprochen mit dem Ziel, herauszufinden, mit welchen Eigenaktivitäten und mit welcher Unterstützung Sie Ihre beruflichen Chancen verbessern können.

Alle angebotenen Maßnahmen zielen darauf ab, Sie schnellstmöglich in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu integrieren.

Die Eingliederungsvereinbarung wird in der Regel nach sechs Monaten gemeinsam überprüft und fortgeschrieben. Bei jeder folgenden Eingliederungsvereinbarung werden die bisher gewonnenen Erfahrungen berücksichtigt.

Hält der Arbeits- oder Ausbildungssuchende die Vereinbarungen der Eingliederungsvereinbarung ohne wichtigen Grund nicht ein, werden das Arbeitslosengeld II und unter Umständen weitere Leistungen gekürzt. Jungendlichen unter 25 Jahren kann die Geldleistung für drei Monate ganz gestrichen werden.